Biografie

 

All die Jahre begleitet ihn ein Traum – Es ist der Traum auf der Bühne zu stehen und seine Songs wie Hymnen in die Welt zu rufen. Als Teenager findet Aaron die verstaubte Gitarre seines Vaters im Schrank zwischen ausgelesenen Büchern. Zusammen mit ein paar Schulfreunden gründet er die Rockband „Red Iguana“, die 2008 den rheinhessischen Bandwettbewerb „Rock-n-Pop Youngsters“ gewinnt. Lange ist die Musik ein leidenschaftliches Hobby, für das nur begrenzt Zeit bleibt. Nach der Schule macht der gebürtige Rheinland-Pfälzer seinen Zivildienst und schreibt sich daraufhin an der Gießener Universität ein. Mit allen Mitteln der Überlebenskunst absolviert er neben seinen Ambitionen als Musiker sein Studium der Sprachen, Kulturen und Wirtschaft. Während der Zeit in Gießen tritt er in Bars und Cafés allein mit seiner Gitarre auf, doch schnell ist klar, dass er einen größeren Sound sucht.

Ein Studienaufenthalt führt den damaligen Studenten nach Paris. Er beginnt auf der Straße, in der Metro und auf den Jam-Sessions zu spielen. Die magischen Reize, die zahlreichen musikalischen Einflüsse und die inspirierenden Begegnungen mit andern Künstlern faszinieren und prägen den jungen Künstler. Sie erinnern daran, mit dem eigenen Traum nicht fahrlässig umzugehen. Viele Skizzen, Bandprojekte, Aufnahmen und CD-Produktionen bleiben unveröffentlicht, bis der Zeitpunkt gekommen scheint, seiner Leidenschaft mit allen Konsequenzen zu folgen. Nach dem Studium lässt der 26-Jährige alles stehen und liegen und zieht nach Stuttgart um von da an sein Leben voll und ganz der Musik widmen zu können.

Was den jungen Musiker so sympathisch macht, ist seine Art sich selbst treu zu sein und dabei ehrlich zu bleiben. Er ist jemand, der seinen eigenen Weg geht und sich nicht anpasst. Das zeigt sich in seiner Musik, die zwar im Blues verwurzelt ist, sich aber von musikalischen Kategorien lossagt. Aarons Texte handeln vom Fernweh, von der Sehnsucht und dem Gefühl aus einer kleinen Welt ausbrechen zu wollen. Aus der Sicht eines Reisenden beschreibt er die Dinge, die ihn umgeben und inspirieren.